Warum in die Wirtschaftsschule?

Nur in Bayern können Schülerinnen und Schüler so früh mit einer wirtschaftlichen Ausbildung beginnen. Mit dem Schuljahr 2018/2019 bereits ab der 6. Klasse oder wie früher ab der 7., 8. oder 9. Klasse bieten sich die Privaten Wirtschaftsschulen Lichtenfels und Bayreuth als praxisnahe Alternative zu M-Zweig der Mittelschule, Realschule und Gymnasium für alle diejenigen an, denen theoretischer Unterricht nicht so sehr liegt.

Die Wirtschaftsschule vermittelt als Berufsfachschule eine umfangreiche berufliche Grundbildung für alle Ausbildungsberufe in den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung und Rechtspflege. Sie stellt für Vertiefung und Training dieser beruflichen Qualifikationen die Hälfte ihrer Unterrichtsstunden zur Verfügung. Ihr Abschluss entspricht einer „Mittleren Reife“, bietet aber zusätzliche Chancen! Sie öffnet das Tor zur Fachoberschule, ermöglicht den Zugang zu zahlreichen Ausbildungsberufen, bei denen heute die Wirtschaft einen mittleren Schulabschluss voraussetzt, sie kann bei einer kaufmännischen Berufsausbildung als Lehrzeitverkürzung angerechnet werden und sie erleichtert bei handwerklichen Ausbildungswünschen den krönenden Abschluss auf der Meisterschule.

Das Konzept der Wirtschaftsschule, das auf eine 130jährige Tradition zurückblicken kann, wurde in dem Maße konsequent weiterentwickelt, wie sich auch die Anforderungen in den kaufmännischen und verwaltenden Berufen gewandelt haben. Mit der im Schuljahr 2017/2018 abgeschlossenen Einführung des Lehrplan Plus wurde die Kompetenzorientierung an der Wirtschaftsschule eingeführt sowie das „Flaggschiff“ unter der Unterrichtsfächern, das Übungsunternehmen weiter gestärkt: jetzt ist es möglich, die Abschlussprüfung wahlweise in diesem Fach oder in Mathematik abzulegen.