Was wir denken: die Ziele unserer Schule

Lernen, was man wirklich braucht.

Wir denken: der „normale“, allgemein bildende Unterrichtsstoff ist unverzichtbar. Aber nicht genug fürs Leben. Deshalb sind wir von der Schulform Wirtschaftsschule überzeugt. In Unterrichtsfächern wie Informationsverarbeitung oder Übungsunternehmen lernen unsere Schüler Dinge, die man im täglichen (Wirtschafts-)leben wirklich braucht. Nur den Lehrplan zu erfüllen, reicht uns jedoch nicht: Wir lernen wir nicht mit irgendeiner kaufmännischen Software, sondern mit dem Marktführer SAP. Wir verwenden keine Uraltprogramme, sondern immer die neuesten Versionen von Windows und Office. Und wo unsere eigenen Kenntnisse nicht mehr ausreichen, laden wir Experten ein, die den Unterricht mit Vorträgen zu aktuellen Themen ergänzen. So lernt man bei uns, was man wirklich braucht.

Schule ist für alle da.

Wir denken: Schule soll nicht ausgrenzen. Schule ist für alle da. Deshalb interessiert uns, wo unsere Schüler hinwollen. Nicht wo sie herkommen. Um dies zu erreichen, suchen wir Schüler, die mit Begeisterung neues lernen und sich für die Themen der Wirtschaftsschule interessieren. Unsere Schule in Lichtenfels ist nicht nur Teil der Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, sondern auch mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet. Im Rahmen unserer Möglichkeiten nehmen wir auch Schüler mit besonderen Bedürfnissen auf, wie z. B. Rollstuhlfahrer. Mit einem niedrigen Schulgeld wollen wir den Besuch einer Privatschule für jeden erschwinglich machen; in Einzelfällen sind auch Ermäßigungen und Freiplätze möglich. Die Vorschriften des Kultusministeriums zum Übertritt gelten selbstverständlich auch für uns. Aber wir stellen wir keine Ranglisten nach Notendurchschnitt auf, sondern prüfen bei jedem Einzelfall, ob ein Schulbesuch an der PWS möglich und sinnvoll ist. Das ist für uns: Schule für alle. Nicht für jeden.

Bildung first. Digital second.

Wir denken: der Unterricht von gestern passt nicht in die Welt von heute. Deshalb steht die Digitalisierung bei uns ganz weit oben. Aber nicht an erster Stelle. Denn sie ist für uns kein Selbstzweck, sondern kommt dort zum Einsatz, wo sie die Bildung voranbringt. Neue Konzepte testen wir daher oft sehr frühzeitig in begrenztem Rahmen, bevor sie mit den gewonnenen Erfahrungen breit eingesetzt werden. Auf diesem Weg kam bei uns 1979 der erste Computer in den Unterricht, 1996 das Internet, 2011 die Gigabit-Vernetzung aller Schulgebäude. Derzeit arbeiten wir am digitalen Klassenzimmer; mehr als der Hälfte unserer Klassen steht bereits ein solcher Raum zur Verfügung. Unsere Gedanken gehen aber über das Klassenzimmer hinaus: für die Unterrichtsvorbereitung können alle unsere Schüler auf Wunsch kostenlose Lizenzen erhalten, um Microsoft Office auf ihren eigenen Geräten zu installieren. Und bei uns benoten nicht nur die Lehrkräfte ihre Schüler, sondern auch umgekehrt: mit dem internetbasierten Evaluationssystem smartschools.de holen wir anonymes Feedback von Schüler und Eltern ein. Das ist für uns: zeitgemäße Schule. Mit digitalen Mitteln.